Sicherheits- und Gesundheitsschutz-koordination (SiGeKo)

Als qualifizierter Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) nach Baustellenverordnung (BaustellV) unterstütze ich Bauherren, Planer und ausführende Unternehmen dabei, Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen zuverlässig zu organisieren. Mein Fokus liegt auf klarer Koordination, rechtssicherer Dokumentation und praxisnahen Lösungen, die auf jeder Baustelle funktionieren.

 

Warum ein SiGeKo unverzichtbar ist

Baustellen gehören zu den komplexesten und gefährlichsten Arbeitsumgebungen. Unterschiedliche Gewerke, wechselnde Arbeitsbereiche und parallele Tätigkeiten führen zu erheblichen Risiken:

  • Sturz- und Absturzgefahren

  • Gefährliche Verkehrswege (Baumaschinen, LKW, Krane)

  • Elektrische Gefährdungen

  • Arbeiten mit Gefahrstoffen (Staub, Kleber, Farben, Lösemittel)

  • Lärm, Vibrationen, Hitze/Kälte

  • Kollisionen zwischen Gewerken

  • Unklare Verantwortlichkeiten

  • Fehlende Abstimmungen zwischen Firmen

Die Baustellenverordnung verpflichtet den Bauherrn, diese Risiken zu koordinieren — und genau hier kommt der SiGeKo ins Spiel.

 

Leistungen als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo)

(gemäß Baustellenverordnung (BaustellV), RAB 30–32, DGUV Regel 101‑038)

 

Planungsphase

Bereits in der Planung werden die Grundlagen für sichere Abläufe geschaffen.

Mitwirkung bei der Erstellung und Aktualisierung von:

  • SiGe‑Plänen

  • Unterlagen für spätere Arbeiten am Bauwerk

  • Gefährdungsbeurteilungen für Bauabläufe

  • Baustellenlogistik und Verkehrswegeplanung

Beratung von Bauherren und Planern

  • Integration von Sicherheitsaspekten in die Bauabläufe

  • Abstimmung von Gewerken und Schnittstellen

  • Hinweise zu baulichen und organisatorischen Schutzmaßnahmen

  • Bewertung besonderer Gefahren (z. B. Höhenarbeiten, Kranarbeiten, Gefahrstoffe)

 

Ausführungsphase

Hier sorgt der SiGeKo dafür, dass Sicherheit auf der Baustelle gelebt wird.

Koordination sicherheitsrelevanter Belange mehrerer Unternehmen

  • Abstimmung der Arbeitsbereiche

  • Vermeidung von Gefährdungen durch gleichzeitige Tätigkeiten

  • Kontrolle der Einhaltung von Schutzmaßnahmen

  • Überwachung der Umsetzung des SiGe‑Plans

Organisation und Teilnahme an Koordinationsgesprächen

  • regelmäßige Sicherheitsbesprechungen

  • Abstimmung mit Bauleitung, Firmen, Fachkräften für Arbeitssicherheit

  • Klärung von Verantwortlichkeiten und Schnittstellen

Baustellenbegehungen

  • Erkennen sicherheitsrelevanter Mängel

  • Bewertung von Verkehrswegen, Absturzsicherungen, Lagerbereichen

  • Kontrolle von PSA, Kennzeichnungen und Absperrungen

  • Maßnahmenempfehlungen mit klaren Prioritäten

Dokumentation

  • Protokolle, Berichte, Maßnahmenlisten

  • Fortschreibung des SiGe‑Plans

  • Nachweisführung für Bauherr und Behörden

 

Worauf es beim SiGeKo wirklich ankommt

1. Vorausschauende Planung

Gefahren müssen früh erkannt und in den Bauablauf integriert werden.

2. Klare Kommunikation

Alle Beteiligten müssen wissen, wer was wann wo macht — und welche Risiken bestehen.

3. Konsequente Kontrolle

Baustellen ändern sich täglich. Nur regelmäßige Begehungen und Anpassungen halten den Schutz aufrecht